WordPress Installieren – Vom Download zum Login

Wie schon im letzten Artikel angesprochen ist WordPress das Content Management System (CMS) schlechthin. Auf jedem X beliebigen Blog gibt es Tipps und Tricks rund um WordPress. Tausende Themes und Plugins können kostenlos heruntergeladen und für die eigene Webseite genutzt werden und die Bedienung ist kinderleicht. Ohne der guten Übersicht im WordPress Admin Backend wäre das CMS mit Sicherheit nicht die Nummer 1.

Die Installation

Gerade einmal drei Minuten dauert die Installation von WordPress. Müsste ich die Installation in einer kurzen knappen Auflistung erklären, dann würde diese so aussehen:

  1. WordPress von wordpress.org/download/ herunterladen
  2. Die ZIP-Datei lokal auf dem Rechner entpacken
  3. Alle Dateien via sFTP auf den Webserver hochladen
  4. Die WordPress Installationsseite aufrufen und alle Eingabefelder ausfüllen.

Da nicht jeder Ahnung von dem ganzen Technik Kram hat, werde ich die Installations Routine etwas genauer erklären. Schließlich soll auch jeder Laye eine WordPress Installation vornehmen können.

Schritt für Schritt zum eigenen Blog

Grundlegendes

Zu erst einmal zu den Hintergrunddaten. WordPress ist ein kostenloses und quelloffenes Content Management System. Jeder erhält damit die Möglichkeit das CMS einfach herunterzuladen und Einsicht in den Quellcode vorzunehmen.

Nach belieben kann auch der Quellcode angepasst werden. Doch Vorsicht! WordPress steht unter GPL v2 Lizenz. Damit ist eine kommerzielle Nutzung erlaubt. Anpassungen am Quellcode müssen bekannt gemacht und öffentlich zur Verfügung stehen. Das heißt nichts anderes als: „Änderst du eine Datei, musst du den Quellcode offen legen und auf die Änderung hinweisen.“ Weitere Informationen erhälst du dazu auf ifross.org (Was muss ich bei GPL v2 beachten).

Die Systemanforderungen sind PHP 7 oder höher, MySQL Version größer 5.6, Apache mit dem Modul mod_rewrite (Nginx läuft auch prima!) und HTTPS Support muss gewährleistet sein (damit die Seite über SSL verschlüsselt werden kann). Die meisten Webhosting Anbieter verfügen über diese Systemanforderungen.

WordPress herunterladen

Das CMS steht auf der offiziellen Webseite zum herunterladen bereit. Eine deutsche Version ist auf de.wordpress.org zu finden. Diese verfügt über entsprechende Übersetzungsdateien.

Nachdem Herunterladen der WordPress ZIP-Datei muss diese zuerst entpackt werden. Dazu eignet sich unter Windows und Linux die Software 7-ZIP (www.7-zip.de). Wer 7-ZIP oder eine ähnliche Software installiert hat, kann die heruntergeladenen ZIP-Datei einfach mit „Rechtsklick -> Hier entpacken“ entpacken.

Nach dem Entpacken geht es an das Dateien hochladen. Dazu eignet sich am besten FileZilla (filezilla-project.org). Bei deinem Webhoster erhälst du alle relevanten Informationen um Daten hochzuladen. Benötigt wird für den FTP-Zugang ein Benutzer, Passwort, Domain und der Port. FTP besitzt den Port 21, sFTP hat den Port 22 und ist zusätzlich verschlüsselt.

Nach einer erfolgreichen Verbindung zum Webserver ist das Hochladen der WordPress Dateien dran. Die Dateien werden in der Regel in den Ordner /var/www/<benuter_id>/htdocs hochgeladen. Je nach Anbieter ist die Ordnerstruktur unterschiedlich, oft kann man nur auf sein eigenen Verzeichnis zugreifen. Am Ende sieht es ungefähr so aus:

 

WordPress installieren

Nach dem die Dateien erfolgreich hochgeladen worden sind, geht es weiter zu Installation. Hier wird jetzt deine neue Webseite über den Browser aufgerufen. Da noch nichts installiert wurde, leitet das System automatisch weiter zur Installation:

Nachdem Durchlesen einfach auf „Los geht’s!“ klicken. Die zweite Seite wird interessant für uns. Hier wird die Datenbank Verbindung hergestellt. In der Datenbank speichert das System alle möglichen Daten wie Benutzer Konten, Artikel, Kategorien und Einstellungen ab.

Für die Datenbankverbindung wird eine MySQL Datenbank benötigt. Diese kann bei den meisten Webhoster mit wenigen Klicks angelegt werden. (Informiere dich dazu bitte bei deinem Webhoster, da hier jeder unterschiedliche Datenbank Verwaltungen anbietet.)

In das Feld „Datenbank Name“ muss der Name der Datenbank eingetragen werden. In das Feld Benutzername und Passwort werden die Verbindungsdaten von der MySQL Datenbank eingetragen. (Nicht deine persönlichen Login Daten für WordPress!) Das Feld „Datenbank Host“ kann stehen bleiben. Der Tabellen Präfix steht bei den Datenbank Tabellen vor dem Namen. Im Standard ist das „wp_“. Der Präfix ist dafür da, um WordPress mehrmals auf einer Datenbank installieren zu können. So kann der Präfix zum Beispiel nach der Seite oder Anzahl der WordPress Installationen benannt werden: blog1_, blog2_ usw.

Kann eine Verbindung zur Datenbank hergestellt werden, geht es zu guter Letzt um deine Webseite. Auf der letzten Installationsseite wird der Webseiten Titel, die Beschreibung und das Administrator Benutzer Konto festgelegt. Mit dem Administrator Account loggt man sich später in das Wordpress Admin Backend ein. Sind alle Daten eingegeben, so fehlt nur noch der Klick auf den installieren Button. Ist die Installation erfolgreich abgeschlossen, wird man in der Regel zum WordPress Admin Login weitergeleitet.

Glückwunsch! Du hast deine erste eigene WordPress Installation hinter dir.

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